Rückblick auf ein intensives Jahr

Ökumenische Hospizhilfe Südliche Bergstraße e.V.
Mitgliederversammlung der Ökumenischen Hospizhilfe Südliche Bergstraße e.V.

TIM. Im Jahresrückblick auf die zahlreichen und vielfältigen Aktivitäten der Ökumenischen Hospizhilfe südliche Bergstraße e.V. zeigte der 1. Vorsitzende Josef Eisend auf, wie umfangreich sich das Jahr 2016 mit dem weiten Feld von Einsatz, Kommunikation, Vorträgen und Bildungsarbeit gestaltet hatte.

In der Führung der ÖHH gab es im April vergangenen Jahres einen Wechsel. Nach dem Ausscheiden von Petra Bechtel wurde die Leitung der ÖHH an Ute Nohe übertragen. Als ihre Stellvertreterin konnte Marion Poletin gewonnen werden. Daraus ist ein Team geworden, welches sich sowohl fachlich als auch persönlich bestens ergänzt.

Dem Verein standen 72 qualifizierte und ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter zur Seite, die sich mit Empathie für 111 schwerkranke oder sterbende Menschen engagierten. Davon wurden 75 Begleitungen sowohl im häuslichen Umfeld als auch in stationären Einrichtungen abgeschlossen. Insgesamt wurden von den Ehrenamtlichen 3508 Einsatzstunden geleisten. Hinzu kommt weitere Unterstützung im Büro, die Mithilfe bei Benefizveranstaltungen, an Info-Ständen, die Teilnahme an Fortbildungen, Supervision und vieles mehr.

Josef Eisend ging detailliert auf die Bandbreite der Hospizarbeit ein. Viele Veranstaltungen werden geplant und durchgeführt. So waren es im vergangenen Jahr das Benefizkonzert der Gospelsingers in Walldorf, der Tag der offenen Tür und die Benefizgala mit den Scones und dem Theaterkeller Walldorf. Die monatlichen Treffen im Trauercafé sind ein fester Bestandteil der Hospizarbeit, ebenso wie die Trauerwanderungen und die Teilnahme an Fortbildungen, Seminaren und Schulungen. Die Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen wie dem Hospiz Agape, dem PZN oder Paliativeinrichtungen, der Jour fixe mit Vorstandsvertretern, regelmäßige Kontaktgespräche mit acht Pflegeeinrichtungen und der Austausch mit den kirchlichen Einrichtungen gehören ebenfalls dazu.

Zum Abschluss seines Vortrages verwies Eisend noch auf bevorstehende Termine hin: die Trauerwanderung am 24.September, den am 14. Oktober stattfindenden Hospiz Gottesdienst, in welchem nicht nur die Wertschätzung aller Ehrenamtlichen gewürdigt werden wird, sondern auch die neu hinzugekommenen Hospizbegleiterinnen und -begleiter ihre Zertifikate ausgehändigt bekommen. Am 10.Dezember findet wieder eine Benefizgala mit den Scones und dem Theaterkeller Walldorf statt.

Ein tief empfundenes Dankeschön und ein Vergelt's Gott richtete er an alle amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter, ohne deren Einsatz das Leistungsspektrum der ÖHH nicht zu bewältigen wäre. Sein herzlicher Dank galt auch den zahlreichen Unternehmen, Vereinen und Einzelpersonen, die die Hospizarbeit durch ihre Spenden unterstützt hätten.

Im Anschluss ging Ute Nohe auf die Inhalte der Weiterbildungsveranstaltungen ein, die in vergangenen Jahr besucht wurden. Dazu gehörten unter anderem ein Wochenenden im Bildungshaus Bruder Karl in Neckarelz und der Hospiz- und Palliativkongress in Stuttgart. Worte des Dankes galten Diplompsychologe Günter Etspüler, der von 2009 bis April 2017 die monatliche Supervision begleitet hatte. Diese Aufgabe hat seit Juni Gisela Conrad übernommen. In einer Power Point Präsentation wurden die Dauer und Einsatzleistungen sowie die Alterstruktur der zu Betreuenden dargestellt.

Im Januar begann ein neuer Ausbildungskurs für Hospizhelferinnen und-helfer. Von 27 Interessenten beim Infoabend haben sich 15 entschieden, sich qualifizieren zu lassen. Dafür und für die Einsatzbereitschaft aller Helferinnen und Helfer sprach Ute Nohe ihren tiefempfunden Dank aus.